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alles was blieb
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1817
notiert, irgendwas würde ja doch besser, weil t. das meinte. die ganze zeit sagen wollen, so gut kennst du mich dann auch wieder nicht.
j. frägt, wo "der drücker" ist, weil er die fernbedienung sucht.
c. meint nicht, die ganze welt ist schnitzeljagd und nur wir machen meta-schnitzeljagd, was auch eine meinung ist. dann gehe ich heim und nicht schlafen, sondern lese gladius dei und tristan.
jetzt noch schnell die dinge ausgedruckt und los.
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1721
geträumt, aufzuwachen und "die schönheit in allen dingen zu begreifen". dann explodierte die expressomaschine und ich mußte die zerschmorte dichtung aus den teilen rauskratzen (mülltrennung) und das akkuaufladegerät hatte einen wackelkontakt, weswegen ich in einem cholerischen anfall darauf einschlug.
gestern dummheiten wie aussagen, die teleologie in lebensläufen implizieren (verteidigung von subjekt überhaupt), heute beim aufstehen gedacht, today i have achieved absolutely nough, i should have just stayed in bed like i know how und dann oh i think you are really fit vor mich hingesungen.
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1612
gerade noch gestern mit e. nach unseren musicalplänen (arbeitstitel: rear windows xp) und frage: künstler und kritiker personalunion ja oder nein darüber, dass die sz sicher bald die 100 geilsten gitarrensoli anbietet, und andere wünschen sich die 100 geilsten filmschnitte. alles muckertum, letztlich, auch was wir gestern gemacht hatten, im grunde war es muckertum, aber es hat spaß gemacht. dann habe ich noch mit u., c. und den anderen geredet und s. erzählt vom wortlaut, am heimweg immer gedacht, istjaauchlogisch, dann kurzes, merkwürdiges telefon mit f., bisschen intro, heinrich-interview.
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so
1828
"ich kenne diesen geschmack im mund / doch ich weiß nicht mehr woher"
& s. hat vorher am telefon gesagt, meine stimme ist nicht ganz glockenhell, sozusagen & die wäsche muss ich auch noch abhängen & blumengießen & in der früh, also am nachmittag, habe ich merkwürdige dinge in meinen hosentaschen gefunden & einen 1a kaugummiautomatenring & den verschenk ich sicher nicht & ganz sicher nicht an die selbe person wie den letzten.
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1859
jetzt erst gefunden, eindeutig die beste heimkommen-vor-dem-einschlafen-notieren-notiz aller zeiten
"f.: lama sabachtani / @parties you'll always find me in the kitchen"
was wollte ich mir bloß sagen? wollte ich mich daran erinnern, f. davon zu erzählen, dass das auch in reise nach petuschki vorkommt? warum sollte sie das interessieren? ist das f nur ein verhopperter pfeil? steht das f als abkürzung für etwas ganz anderes? was soll der pingelige abkürzungspunkt und der doppelpunkt?
zuvor, nachmittags hatte ich noch eoc gehört und in der glamour eine umfrage gelesen, welche drogen/musik-kombination die leute vor und nach geschlechtsverkehr bevorzugen und war etwas in abgeschwiffen und hatte mir überlegt, welche kombination ich denn bevorzugen würde, weil alle vorgeschlagenen doch eher schlimm waren; bis ich dann laut lachen mußte, das bild, da liegt man am boden rum und hört eoc und denkt darüber nach, welche drogen und musik man vor und nach geschlechtsverkehr konsumieren wollen würde, naja.
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mo
1346
"das ist da wie zuhause-sitzen" (sätze, die nicht wahrer werden, wenn man sie immer wieder wiederholt.)
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mo
1900
nach jedem längeren stück des nestors der 40+ popliteratur muss ich ja immer erst 20 seiten irgendwas ganz übles lesen, bevor ich selber wieder einen satz schreiben kann, der eben nicht nur ganz peinlich bemüht praschl nachahmt, also schau ich mir noch ein bißchen das nachgewitter an oder irgendwas und dann muss ich ohnedies noch zu a. und f. und dann müßten die batterien auch schon aufgeladen sein und dann kann ich die fotos hier raufladen und die ganzen anderen hundertausend noch zu erledigenden punkte erledigen oder es halt lassen.
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sa
1711
a.s bruder, der vor zwei oder drei tagen vater geworden ist, erzählt von der geburt, dann werden sämtliche ebay-kuriositäten-geschichten (na wirklich) durcherzählt, dann lerne ich durch den m. eine m. kennen, die mich fragt, ob ich auch so sei wie der m., was mich dann doch sehr verwirrt, weil wie ist man denn schon und die außer mir niemand, nein, einen doch, kennt, der literatur studiert und zumindest auch behauptet hat, dass sie sich das auch immer wünscht, diesen partytext, der um uns rum war, aufnehmen zu können; überhaupt immer gut, dass man auf partys immer metakommunizieren kann, wenn sonst nichts zu sagen ist, wie man die party so findet, was im anderen zimmer los ist, wie man die musik findet, seit wann man da ist, was man schon getrunken hat, viele leute sind heute da, aber nicht so viele wie beim letzten mal, warst du da auch da; das einverständnis sofort mit m., was man natürlich auch wieder blöd findet, dass man für sich immer diese metarolle beansprucht, dass man hinten auf der couch sitzt und sich die party anschaut und teil davon ist, aber natürlich nicht richtig, weil man ja drübersteht und witze macht über das dumme partyverhalten der anderen, das man ja ach-so-durchschaut und sich dabei auch wieder nur gegenseitig mit dem selben partytext zutextet, nur eben meta, die absicht bleibt die selbe. nachdem man damit fertig ist, und das feuer endlich gefunden hat und die kennenlernfragen durch ist geht man "mal gucken ob noch'n bierchen da ist oder so". mit g. über ihre arbeit und urlaubspläne, von dem m. auf einen gin-tonic überreden lassen mit nur ganz wenig tonic, ewig da beim kühlschrank, ja da sind gläser, rumgegammelt, dann immer bemerkungen die musik, die da lief, betreffend machen wollen, aber gedacht, das interessiert sie ganz sicher nicht, und überhaupt immer herrlich diese paranoia, dass man sie langweiligt, überhaupt, dass man sie unterhalten müßte, was man eben so denkt, in so momenten. dann treffe ich noch mal g. am kuchenbuffett und sage, vielleicht muss muss das halt spontan tun, weil sonst macht es man ja doch nie.
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1004
überlegt, was ins resort zu stellen, dann gedacht, ne, das ist schon chefsache (wörtlich), und wieder wie gestern, dass das hirn genau so viel langsamer als normal läuft, dass die ansonsten unmerklich kurze kurze pause zwischen dem erstintuitivgedanken und dem immer sofort folgenden denerstenbeobachtungsundbewertungszweitgedanken so groß ist, dass sie ganz nach vorne bewußt wird und man laut lachen muss, über das, was man gerade gedacht hat. man sollte immer weniger schlafen, dann hätte man mehr zu lachen.
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1031
was schon noch nachgetragen werden muss, wie wir am do danach noch bei der wastlerin gesessen sind und g. auf einmal k. von den anscheinend legendären augsburger turnern der 70er und synchron p. mir geschichten aus der backstage-küche von bob dylan erzählt (wobei vielleicht allein das bild vom p. beim kartoffelschälen für bob dylan schon einen durchschnittlichen dylan-song abgeben würde) und c. trinkt kleine biers, dafür unentwegt und rasend schnell, und der k. erzählt von seinen heiratsplänen in polen und der fachschaftsfritze wünscht sich vom alleinunterhalten im nebenraum in the ghetto und der halbe tisch singt das textsicher mit und dann diskutiere ich noch mit p., ob es grönemaier-songs gibt, die eigentlich gut wären (zu "eig. gute schlagersongs" vgl. auch hier), wenn er sie nicht singen würde, und dylan-songs, die ruiniert werden würden, sänge sie jemand anders. dann trank ich die in wahrheit dank s.' zauberbier-streckung untrinkbare mischplörre aus und wollte noch den klingelknopf mit aufschrift "bedienung" fotographieren, aber es war mir zu peinlich.
(gestern trotz c.s klarem ausnahmesweise keine allzu verhehrenden hangover-erscheinungen, also vormittags schön alles erledigt und nachmittags zum see rauf und dort monrose, susman und marcus, wasne mischung und so soll es sein.)
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