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krank
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di
1005
zum frühstück solanas scum-manifesto, gestern die ganz zeit denkzwang "on a regular basis" und "arular". dafür immerhin endlich geklärt, ob man nieren spüren kann. naja.
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mi
1230
gestern, als ich aus dem zid-raum rausging, dachte ich noch, man müßte doch auch das noch sagen, wie man zuvor noch dachte, ja vielleicht wird das ja doch was, und andererseits gibt es natürlich immer auch noch das andererseits, was speziell im fall, dass das andererseits eine person ist usw
und als ich beim radaufsperren vor dem steden dann noch das sms las
f. hat schon recht, wenn er sagt, die leute spüren den mond, auch wenn wir gar nicht wissen, was für mondphase gerade ist
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so
1500
immer denken: ich müßte wieder mehr hier im netz lesen, mehr richtiges leben eben; was man so alles versäumt, was man alles wieder erst zu spät mitkriegt; die blöden langweiligen bücher, das blöde "leben" wie in birth school work dead
am freitag gegen c. und h. argumentiert, was die richtige musik (ein begriff, den ich neulich mit t. entwickelt hatte; unbedingt beizeiten mal mit t. theoretisches neuland erschließen in der abgrenzung der richtigen musik von der wahren musik) sei und dann die wahrheit meiner argumentation objektiv bewiesen
die geplanten welterklärungs- und manifesttexte fürs resort endlich auch mal schreiben
von derrida geträumt, gedacht, der traum spielt früher, sonst wäre er tot, ich bin also noch jünger; er wollte mir was sagen, aber ich kann ja kein französisch, dann hat er nichts mehr gesagt und wir saßen schweigend da; von deleuze und guattari und foucalt würde ich lieber träumen
wer das resort liest auch, immer wieder überraschend
gestern dinge sagen wie, dass eine haltung auf einer höheren abstraktionsebene keinen erkenntnisgewinn mehr bringe, pragmatisch aber natürlich immer noch nichts besseres da wäre; die schönheit des denkens, dass etwas auf einer abstraktionseben wahr und auf einer anderen falsch ist, wie die kneipe, die wir gestern entdeckt hatten
und a und wiehießdienochmal gestern getroffen und die andere a . erzählt von ihrem tag nach der durchgemachten nacht in der stadt
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fr
1507
Listen: Sophia - You Only Tell Me That You Love Me When You'Re Drunk (bestes Pet Shop Boys-Cover der Welt)
(Überhaupt Covers, man müßte direkt mal eine seitenlange Lobhymne auf das Coveralbum von Daniel Johnston verfassen, und eine auf die Pet Shop Boys übrigens auch. Und eine aufe B-Seiten. Alles so wunderbare Musik.)
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1124
"Die Kinder hingen an ihren Handys und verschickten SMS. Ich griff mir mein Handy und guckte nach, ob mir jemand so eine Mail geschickt hatte. Immerhin, eine Freundin von Lukas, ein Mädchen namens Annilise Schober, auch eine Afrodeutsche, ein extrem nettes hamburgisches Mädchen, hamburgischer als meine steifen Hochkampcousinen, hatte mir Happy X-mas gewünscht.
Beim Abfragen fielen mir all die vielen alten Mails auf, die meine Freundin April mir geschickt hatte. Das Aufkommen der Handy-Mails hatte dem Phänomen des Verliebens in ganz Europa einen neuen Auftrieb gegeben: Diese Mails heizten die Verliebtheit ungemein an. Es gab ja nichts Schöneres, als eine Mail von der Person, in die man ohnehin schon verliebt war, zu bekommen."
So Andreas Steppan, achne, Joachim Lottmann, der deutsche Rainald Goetz. Aber wie wahr das. Wie das ganze Buch. Nicht vom Verlagstext abschrecken lassen, das hier ist so wahr, dass man das Buch zwei-/dreimal vor Wut in die Ecke knallen will.
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1816
Und apropos U Me Heart (vgl. weiters auch Faserland)
So Listen, könnt ich ewig angucken sowas. Via fms. Und interessant an dem Jahr ja der Durchhänger von Modern Talking nach 2 Jahren fast schon abartiger Chartsdominanz.
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do
1259
"It lasted twenty years, seven months and twentyseven days."
Ich weiß nicht, gibt es eigentlich schöneren in Musik gegossenen Schmerz als den Morrisseys, gibt es tröstenderen Trost, gibt es schickeren Stil. Das nur mal nebenbei, zu meiner kleinen privaten ab und an ausbrechenden Smiths-Obsession.
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mo
2314
Ach war doch nix heute. Wird vielleicht morgen oder eher nicht hoffentlich, wobei die Weichen schon auf Fehler-.
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