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kohäsion ein manko, kohärenz ein plus / form über inhalt
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wetter heute
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2222
sie erzählt, dass sie sich in ihn verliebt hat, weil er erzählt hat, dass ein grabsteinmetz mit winterrabatt wirbt, auf sein stirnrunzeln, nein, nicht nur deswegen aber da habe sie es erstmals gemerkt ein bißchen.
heute bemerkt, dass flickr eigentlich ein fotoalbum ist, wo man immer gedacht hat, daran wirst du merken, dass sie dich gekriegt haben, die hass-maschine überhaupt, fotoalbum.
"das ist irrsinn", laut sagen, wird man später erzählen, habe man es sich müssen, laut: "das ist irrsinn".
dass man immer noch zettel findet von früher, die fassungslosigkeit immer, war denn nichts im fernsehen, oder warum hat man damals bloß darauf so viel zeit verschwendet. (und da es damals keine blogs gab, muss man das alles einzeln wegschmeißen, alles, gedichte, und ganz vergessen, aber kann man sagen, weil hat ja schließlich jeder mal: songtexte für ernst gemeinte liebeslieder, auf deutsch auch noch, zeichnungen, aber auch brauchbares natürlich, einzelne, gute wörter, sätze, skizzen, songs aus dem radio mitnotiert, zu-tun-listen, smse, "um 9 am bahnhof sein", so zufallsbeobachtungen, die in aller blödheit doch irgendwie was damit zu tun haben, wie das damals so war, als die ersten führerscheine machten ungefähr, oder die skizzen aus heim-zeit, müßte man sich direkt mal die zeit nehmen, das zu tippen, und best of all eine gliederung für einen roman, der sollte auch ungefähr so werden wie die, die ich damals gut fand, aber völlig eigenständig, hat natürlich wie geheißen: assotsiationsklimmbimm.)
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di
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morgen und übermorgen microlearning von den rsa, den rest der zeit kurzzeitgedächtnislearning.
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2035
"hoffentlich sind die außerirdischen human"
ich hab mich ja heute mittags wie ein schneekönig gefreut als endlich die heinz-k.-cd im postkasten war, die jetzt auch gerade (track 28 genau jetzt gerade übrigens) im player rotiert, wie es thomas meinecke sagen würde, und mich sehr erfreut.
(und die stille zufriedenheit darüber, mit dieser persönlichen mitteilung das internet mal wieder ordentlich zugemüllt zu haben. überhaupt die ontologische schönheit alles digitalen: es ist praktisch fast nicht vorhanden, damit der schönsten schönheit so nahe, wie es eben gerade noch möglich ist.)
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mi
12
gnade und demut
und zuhause nach dem spam, der durch den filter gegangen ist, löschen will man ein "heat, and flash" schreiben, und das war es wohl auch, nur dass man sich jetzt schon an nichts mehr erinnern kann und die notizzettellügen natürlich auch nicht lesen will, überhaupt wie bei immer mehr das gefühl hat, lieber möglichst wenig oder am besten gar nicht-
(die thematische-vor-zeitliche-reihenfolge-witzchen aber so gut finden, dass man explizit darauf hinweisen will und auf die absichtliche nicht-verlinkung von den filmen, kannjajederselbergoogeln)
mi
k.s ständige fragen nach dem weg mit "richtung süden" beantwortet, sein "hätten wir das auch gesehen" gut gefunden, und in einem der 100 verschiedenen züge krieg früher ausgedacht und tiefgaragen oder eventuell doch steinbrüche und putzige löckchen geschaut (ha, kein reisebeschreibungstext ohne insiderwitzchen). dann naters gelesen und ganz irr weitergeträumt, kapielsky kam vor und s., glaube ich, einer der träume, den man selber nicht ganz versteht, nur so einzelne satz- und wörterfetzen, noch ganz verwirrt ausgestiegen und einen espresso gewollt und einen cappucchino bestellt, dafür gleich zwei getrunken (notiert, die episode dann unbedingt im naters-sound zu beschreiben, und jetzt findet man das auch wieder blöd). gedacht, so, immerhin einen roman gelesen heute, immerhin das. (meine krämerseele, das abhacken, das so, hätten wir das. darum auch die liebe zum wegschmeißen, aber egal.)
das nächste stichwort kann ich nicht lesen, ich glaube, es war der eröffnungsfilm, der war, wie wir übereinkamen, ein ideenfilm, dafür habe ich dann einen ideentraum geträumt und wieder nicht ganz verstanden, aber es war ganz viel allegorischer, tieferer sinn darin. vorher war das überhaupt schönste an allem, das abendessen bei der punta bei sonnenuntergang. (sonnenuntergänge gut finden vor dem ästhetischen gewissen als camp rechtfertigen).
do
am nächsten tag mit k. und s. die oasenbaustelle und die schnellsten wege im dorf entdecken. dann natürlich wieder diverse filme angeguckt. (und die leinwand-abfotographier-stills sind teils wirklich so lustig geworden, wie ich gewollt hatte.)
fr
meine im unterschied zu s. doch vorhandenen bestimmten lieder gefunden, oder eigentlich mehr songzeilen.
now she's gone love burns inside me
it's hard to make the good things last
that's why we only work, when we need the money
dazu später dann noch getting away with it alle messed up und miles davies und frank sinatra zum stühle aufbauen und tomte natürlich. und i broke up ist irgendwie auch noch offizieller izola-song, obwohl ich davor noch eingschlafen bin.
los muertes irgendwie doch gut finden, days of santiago auch, und familia rodante, das b. immer auf die dummblöde socializing-frage "und welcher film hat dir am besten gefallen" anführte. die eigenen socializing-fähigkeiten wieder einmal schmerzhaft vermißt, es stimmt ja gar nicht, dass man das gut findet, wie man ist, aber das hilft halt auch nichts.
während den filmen daran erinnert, wie t. damals so fest schlief, und nicht aufzuwecken war, dann hat man eben fernseher und licht abgemacht und ist heim gegangen und dann daran erinnert, dass es bei t. ja schon ganz zu beginn ein missverständnis, meine fehl-interpretation der kleinen, unausgemachten ja-oder-nein-danke-gesten war, durch die dann das alles anfing und dazu immer die brmc-zeile im ohr, now she's gone, love burns inside me, wie gut man das findet, trennungsschmerz und pose, und es genossen, so ein bißchen wehmütig zu werden. pläne, den ganz großen roman darüber zu schreiben (autorname: markus maria mahr), und dann wieder den ganz großen weggehfilm zu drehen, vorgenommen, besondere sorgfalt auf die sonnenaufgangsszene zu legen (ok, betrunken gewesen, aber man kann nicht immer betrunken sein, ohne auf alberne gedanken zu kommen).
im supermarkt läuft dann come on eileen und ich denke wieder an meinen ideentraum und überlege ob das auch eine verborgene allegorische bedeutung hat und schreibe das f. auf einer postkarte. dass ich briefmarken gekauft habe in italien muss ich in dem text, für den ich die gekauft habe, erwähnen, notiere ich.
sa
früh aufstehen für sex hunter, was sich lohnt, dafür dann paraplos verschlafen, ist aber wohl recht gut. levelland dann allein dafür geliebt, endlich mal wieder einen film aus der eigenen kultur zu sehen, what's so funny about und teenage kicks an passender stelle im film, wie schön. zudem die idee gemocht, dass man etwas so mögen kann, wie die eben skaten, der bruder kommt in die klapse, also ersma mitm skateboard die straße runterbrettern. abends one night in mongkok, endlich action und blut, so soll es sein und dank der blauen adidasjacke eine reihe vor mir wieder schön sentimental werden (lustig finden, das zu schreiben, wer könnte jetzt gemeint sein, als hätten nicht eh alle blaue adidasjacken gehabt in dem sommer).
so
mit k. und c. kosenamensuffixe diskutiert, k. als oberösterreicher weiß gute: "-inger", "-star", dann noch über landespatronen und ähnlichen schwachsinn und s. sagt, er ist wohl 5min zu spät gekommen. später in der stammkneipe beim besseren (cremcaffe) espresso darüber amüsiert, dass leute es gut finden, wenn andere leute steine so behauen, wie der stein es ihnen sagt und über den ausdruck "feiner sound".
die dürrenmatt-adaption hyenas halb verschlafen, verdacht auf meisterwerk (wie der deutsche filmkritiker o. beim frühstück neben dem rest der welt erklärt hatte, ich nur langsam nickend und kauend und den kopf halbwegs klar kriegen wollend). nach havanna suite so richtig gerührt gewesen, dass es schon peinlich gewesen wäre, wenn wer dabei gewesen wäre, das hätte man gemerkt (wie, ich glaube es war m., es am ersten abend gesagt hatte, das wäre lustig, weil ich sonst immer so ruhig sei, und wie immer sind es die halbernst hingesagten halbsätze, die dann usw-).
am ende hatte ich dann schon untertitel im richtigen leben erwartet und j. sagte, wir können stolz auf uns sein, und beim zähneputzen spielt der dj t.raumschmiere.
mo
am mo finde ich es auf einmal gut, wenn freunde immer die gleichen anziehsachen anhaben, so kraftwerk-mäßig, aber wie ich auf die idee gekommen bin, weiß ich auch nicht mehr. und xiu xiu in m.s cd-case zu finden war auch irgendwie komisch, einerseits natürlich gut, andererseits natürlich auch schlecht, was man schlecht findet, dass man es schlecht findet.
ein paar aufsätze aus gendertronics habe ich auch gelesen in izola und goetz natürlich wie immer.
mi
und dann überlegt man, wie das jetzt zu lesen ist, wie viel lüge es natürlich ist, weil es ja sein muss, wieviel von den schmerzen und der ganzen scheiße verschwiegen ist, weil es in wahrheit natürlich nicht der nette, kleine urlaub war, als den man es erzählt, wie es sich gehört, natürlich die erwartete enttäuschung der erwartungen, natürlich wie erwartet nichts besonders großes oder bedeutsames, man natürlich keine neuen freunde oder neue erkenntnisse oder beruflichen werdegang entscheidende kontakte geknüpft hat, und es natürlich wie alles nie genießen konnte, weil man es natürlich immer mitreflektiert, was es denn genau ist, und erst zuhause wieder merkt, wie gut und richtig das aber auch ist, das andere eben, das außerhalb des textes, das sonst natürlich immer doch fehlt, wenn man es auch nie zugibt, leben eben, betrunken um fünf vom strand raufgehen und an t. denken.
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mo
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mbaute hat hier die perfekte partybeschreibung abgeliefert, parka lewis verbreitet hier biologismen und ich bin heute zwar früh aufgestanden, habe aber trotzdem nichts erreicht.
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"die tagesthemen bringen mich nochmal ins grab, sagt mein mann, ich kann das alles nicht mehr hören, sagt mein mann"
susman - das frauenproblem in der gegenwärtigen welt
holert/terkessidis - mainstream der minderheiten
kisch - marktplatz der sensationen
montrose - poetik und politik der kultur
marcus - lipstick traces
lindner - windows for words
adolf noise - wo die rammelwolle fliegt
the paper chase - what big teeth you have
ginsberg - howl
(und so spießig und blöd das klingt, aber mit dem offiziell ersten eis des jahres in den letzten abendsonnestrahlen am brunnen sitzen und kisch lesen ist definitiv ok. da kann man halt nichts machen.)
und heute abend ev. nine songs, mal schauen, wie man sagt.
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di
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heute ist schon wieder weihnachten, und f. smst, dass es in wien gut war.
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"neue platten", wollte man schreiben, aber sie hatten die noch nicht in der local drogeriemarktkettenfiliale.
dafür ist monatsanfang zeitschriftenzeit, und zum beispiel "what i would say in your funeral" von mugison von der aktuellen spex-cd (die abgesehen von maximo park, und selbst da ist es nicht sicher, ob das nach dem 5. hören nicht doch auch rockt, die abgesehen davon jedenfalls diesmal durchwegs ganz grandios und schön geworden ist) ist schon für sich ein song, der leben/die welt retten kann und beim ersten mal hören schon sich wie ein alter freund anfühlt.
"neue bücher", gelesen hat man keine. nur zwei alte aufsätze, normpoetiken zu genre des essay (schön herausgearbeitet: es gab und gibt keine einzige frau, die jemals einen essay oder theorie zu essays geschrieben hat, außerdem ist montaigne unerreicht geblieben und muss es immer bleiben) und reportage (die medien sind böse, der neue journalismus ist böse, und überhaupt hat es anfang der 80er einen punkt gegeben, ab dem alles neue nur mehr scheiße und verfall ist).
"die hohe schule der pause", ja, eh. sonst noch was.
aja, und einen guten aufsatz hat man auch noch gelesen, von greenblatt, wo das dann wieder spaß macht, das denken von wem anderen.
gestern, da man ja doch einen großteil des umgangs mit sprache, der art, dinge zu sehen, und der welt überhaupt von ihnen gelernt hat, natürlich schon mit schlechten vorerwartungen zu ster- und grissemann und noch mehr und anders enttäuscht, als man erwartet hätte. dann zu den feierlichkeiten zu k.s geburtstag, einerseits lustig, denen zuzusehen und -hören, andererseits auch nicht das richtige, um darüber nachzudenken, was genau das falsche gewesen war bei s.&g., und dann heim.
viele notizen einfach so durchstreichen, nicht mehr verstehen, warum die geblogt sein müßten, was man alles nicht mehr sagen will, hier, dass man nach "vollständig" und "alles" immer noch neues kriterium gefunden hat.
und über das pony am cover meines collegeblocks habe ich "go kill me a son, and next time you see me, you better run" geschrieben, weil manchmal hilft es, wenn man es niederschreibt, dass es weggeht.
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di
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seit das lied am so mitgehört jeden tag groundhog day.
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do
1808
maximilian hecker - lady sleep
dresden dolls - coin operated boy
paul watzlawick - münchausens zopf
rainald goetz - krieg
banana yoshimito - kitchen
ulf poschart - dj culture
hartmut winkler - div. aufsätze
(was alles wichtiger als pflichtlektüre ist)
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