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krach schmutz staub

1746

mein angeknackster zweckzynismus

(und mittlerweile beim motto meines ersten romans doch von "ja, auch ich habe lejeune gelesen" zu "oh, this book is all lies" geschwenkt)
14.12.05 17:49


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do

1324

fahrt nach m?nchen, am karlsplatz verteilt die polizei neue drogen (riesige tabletten, fast nicht zu schlucken) an die jugendlichen, um ihre wirkung zu testen, wir nehmen die gleich im bus (vollgestopft mit fremden leuten, wie bin ich da ?berhaupt hineingekommen, egal jetzt), dann wollen sie mit dem bus "springen gehen", irgendwie kommt man doch noch zum festival, genau rechtzeitig zu iggie pop, der ist aber dick geworden, denke ich, aber sehr sch?ne schwarz gef?rbte haare und schwarzen eyeliner hat er, spielt nur uralte songs, aber deswegen ist man ja da, dann zwickt mich von hinten eine, ich kriege sofort paranoia, weil die drogen, die wir am karlsplatz gekriegt haben, ja die zwicksensibilit?t verringern, die will also sicher rauskriegen, ob ich auf der droge bin, sagt dann aber nein, nein, war nur so, also gut (schaut ?brigens aus wie die frau vor dem l?wen im s?dbahnhof neulich vor der fahrt nach graz, charlotte roche, nur besser), dann kommt iggie pop auf die b?hne, und ich merk erst da, der vorher, der mich so begeistert hat, war david bowie. dann spielen sie zu zweit aber noch ein sehr gutes konzert, dann l?utet leider der wecker, und f. kommt zum fr?hst?ck, dann gehen wir mit s. spazieren, abends fondue, darf man kein bier (maus! ratte!) zu trinken, weil sonst im magen ziegelsteine entstehen, also gibt's prosecco, wie schon zuvor im garten, "wenn wir champagner trinken gehen" loopt es in meinem kopf immer, und "verweile, augenblick, du bist so sch?n" ja und dann der rest, was soll's. heute fr?hst?ck mit goetz (schon wieder keine zeitung gekommen), abends wenders.
15.9.05 13:39


1911

"das (und einmal alle punkte auf der to-do-liste erledigt haben)"

"du erz?hlst nichts mehr von dir" - "stimmt genau, das ist so, wie ich selber bin"

"man m??te mehr tom-kummer-gedenkecken einrichten"

"und wenn nicht einmal wiebuschs stimme ein trost ist"

"vor jeder party smsen: ist die idiotenstunde schon vorbei &soll ich platten mitbringen"

"abends immer noch z?her und langsamer und sp?ter von zuhause loskommen, weil noch so viel wichtiges noch schnell zu fernsehen, lesen, abwaschen, anziehen ist. und dabei immer so schlank und bleich wie iggy pop sein wollen"

"die revivalshows, die die fr?hzeit des internet reminiszieren. die phrase: als die bilder laufen lernten"
27.8.05 19:18


mo

1027

da gr?belt man ohnehin schon jahrelang, na gut, aber monatelang schon, ob man den ersten vorurteilseindruck, die tzk-leute seien halt eine ganz spezielle spezial-sekte, mit der man sich nicht auch noch auseinander setzen m??te, und dann kommt man (wenig ?berraschend) davon dahin, und denkt, der erste eindruck stimmt halt immer doch, nur wenn die alles, was alle sonst gro?artig finden, mies finden, m?ssen sie andererseits auch recht haben, nur was dann cool und was uncool ist, wissen sie eben auch nicht.

und dann geht man am abend auf ein konzert und es f?llt einem die beste songzeile aller zeiten ein "wir machen massentaugliche indie-rockmusik", und dann noch ein grandioser romananfang.

"2005 war ein beschissenes jahr. beck brachte eine platte raus, die sogar ich trotz aller bem?hungen nicht mehr wirklich gut finden konnte, ich kriegte die, die ich kriegen wollte, immer noch nicht, rainald goetz ver?ffentlichte immer noch nichts neues, und zu allem ?berdru? begann ich auch noch die tzk zu lesen."

dann w?rde der ich-erz?hler irgendwas schickes erleben, das m??te man sich dann halt noch ausdenken, ist auch nicht so wichtig. zu bl?d nur, dass das alles schon vorher jemanden eingefallen ist.

und dann l??t sich der dj koze rx von andreas dorau nicht runterladen und dann denkt man so unfug wie "montag also".
18.4.05 10:44


1654

die bilder von gestern raufgeladen, wie die 512mb zur v?lligen ma?losigkeit verleiten, und wie das aber (eben dadurch) langsam so wird, wie ich mir das immer gedacht habe.

mit dem relaunch hier sehr unzufrieden, mal belassen, bringt ja auch nichts, noch hundertmal die andere schriftart ein- und ausstellen, oder doch noch den background ganz, ganz leicht einf?rben. inhaltlich/in der einordnung ins ?brige (schreiben/lesen/zeiteinteilung/real life) weiter alles unklar, man wurstelt also weiter. (und am meisten mag ich, wenn ich, was man nie tun soll, zur?cklese, die zeiten, in denen am wenigsten ?ber das nachgedacht, das von selber ging, um nicht das b?se wort spa? und so weiter. und die auch sonst von dem laut schnell viel zu langsam langweilig anstrengend b?se kaputt zwischdurchsprovisoriumshaft gehetzt allesumdrehend hass hass hass l?gen l?gen l?gen dumm w?tend entt?uscht und endlich eigen 04 die besten waren. viel zu gl?cklich, um es lange zu bleiben. und das hier entgegen aller ?berzeugung und noch dazu gerade heute, und dann noch so explizit, aber, das war ein geiles jahr, alles alles alles alte weg und alles ganz ganz ganz neu und genau anders machen. don't cry, work ist als ?berschrift dar?bergestanden, da oben hinten vorne hinter meiner stirn, und dazu ist immer viel laute musik gelaufen und viel liebe und viel leidenschaft, und ich habe wieder einmal gelernt, was ich nicht kann und was ich gerne machen w?rde, es gab warmes bier und jetzt geht es darum, den n?chsten schritt zu machen und morgen ist mir der post so peinlich, dass ich ihn l?sche.)
1.1.05 16:52


1853

Und was mir von Sommersturm, ?ber den ich jetzt immer noch nicht wirklich viel mehr sagen kann als gestern im ersten reflexions/wortlosen Begeisterungs?ber?berschwang, jedenfalls geblieben ist, ist dieser wundersch?ne Nada-Surf-Song vom Anfang, Blonde on Blonde, der seither in einer H?ufigkeit l?uft, die Mitmenschen nerven k?nnte, g?be es sie, und der sich trotzdem nicht abh?rt, auf den ich mich heute den ganzen Tag auf der Uni drau?en gefreut habe, der nat?rlich auch aufs Tape kommt, aber pst.

Ich hatte gestern auch noch lange ?berlegt, was genau mich derart umgehauen hatte, und war vor allem auf die Sprache gekommen, vor allem bei Anke und Sandra war mir dieser perfekte Young-Miss-Sound aufgefallen, wie selbstverst?ndlich die das brachten. Dass dadurch dieses Unmittelbare, dieses fast schon schockierende Echtheitsfeeling, dieses Verwechseln der Figuren mit Menschen entstand-

Und dann noch darin verrannt, warum ich diese Unmittelbarkeit jetzt so gut fand, was das hei?en w?rde, und von dort immer noch nicht weiter-

Jedenfallz, genau so m??te man es machen. So stimmt das. Hier und jetzt-

(Und dann noch Roman Fischer. Und auch erst sp?ter gemerkt, dass die auch Lichter produziert haben. Und Crazy m??te man sich mal angucken.)
3.11.04 18:52


sa

1600

f?r Hier=Jetzt, Kapitel 0: Fehlgeschlagene Anf?nge

"29.7.
(Es k?nnte Trost geben)
Dass man wei?, dass man dr?ber wegkommt, wie man fr?her einmal war.

28.7.
No I don\'t wanna fall in love (with you)

Wenn jetzt Dirty Dancing, dann ist jetzt der lange und schmerzhafte R?ckschlag in der Mitte, wo schon alles verloren scheint, und der dazu da ist, dass das Happy End am Ende mehr strahlt. Nur dass das kein Tanzfilm ist, dass nicht alles verloren scheint, dass das nichts mehr wird, f?r sie nie etwas-. Dass ich, als ich heute aufwachte, mich an den Traum eben erinnerte, der dort fortsetzte, als ich von ihr heimgegangen war, und sie nochmal auf die Stra?e rauskam, mich nochmal reinholte, sie noch am Flur dann sagte, den ganzen Abend h?tten wir uns eigentlich sparen k?nnen, es uns nicht so schwer machen m?ssen, und dass sie in Wahrheit ja doch-, dass es ja jetzt egal sei, wir jetzt ja alle Zeit der Welt h?tten (genau diese S?tze n?mlich, wo ich im Traum schon dachte, das ist Quatsch, so redet keiner), dass ich dann, als ich aufwachte, und die Realit?t in diesen Traum hineinbrandete, dachte, diese schei? Traum/Wirklichkeit-Diskrepanz.

Ich dachte, sie verlas gerade ihre Videosammlung, dass nun s?mtliche Bedenken zerstreut w?ren, eben gerade als klar war-

Stockinger-
Ich erz?hlte ihr von Geotz, wie wichtig und richtig ich das f?nde, da wir gerade ?ber Federkernmatrazen geredet hatten.

Ich sagte ihrer Katze-

Ich dachte, das ist gut, so krieg ich meine Smiths-Platten-Sammlung endlich vollst?ndig, bislang jedesmal, wenn es wieder so weit war, eine neue dazugekauft, und das ist jetzt schon die zweite wegen-

Dann noch das ewige, es k?nnte ja doch sein-
Dass man halt trotzdem weitermacht wie bisher.

Als die Trainingsjacke wieder anzog, die ich gestern angehabt hatte-

Nichts ist romantisch, wenn man genauer hinsieht. Wende dich ab oder werde traurig."

geht nicht, weil: unauthentische Nichtreflexionsfiktion.
geht also schon.
9.10.04 16:55


mi

1045

Allein (kochen sie dich ein)

Gewidmet allen, die mich vor der einen Kneipe, wo ich nicht mehr hingehen mag, schon einmal um 10 Cent f?r ein Bier angeschnorrt haben.

Ich stehe also zuerst am Kaffeeautomat in der Universit?tsbibliothek und ich treffe dort zuf?llig meinen Freund N., der ein T-Shirt tr?gt mit der Aufschrift ?Stopp ich dich, dann popp ich dich?, und er versteht nicht, warum ich hier einen Kaffee trinke, wenn ich doch genauso gut daheim, und dort billiger einen Kaffee trinken k?nne, und zwar Fairtradekaffee obendrein, wenn ich hier soundso nichts mehr zu tun habe. Ich verstehe es ehrlich gesagt auch nicht, aber ich bin eben gerne hier, weil ich hier meistens allein sein kann, aber - er solle das jetzt nicht pers?nlich nehmen - aber nichtmal hier k?nne man l?nger ungest?rt sein, immer treffe man wen, diese Stadt sei eigentlich ein Dorf, und er meint, wenn es mir nicht passe, solle ich halt weggehen, und ich sage, vielleicht w?rde ich mich ohne diese Enge hier, die ich hier oft erdr?ckend empfinde, mich anderswo verloren f?hlen w?rde, und er sagt, ja dann reg dich nicht auf, das ist wieder einmal typisch du, immer nur aufregen, aber zu faul was dagegen zu tun, wenn du dich schon ?ber etwas aufregen willst, dann doch ?ber etwas Sinnvolles, zum Beispiel dar?ber, dass im Feuilleton der FAZ s?mtliche Artikel nur mehr mit Tocotronic- oder Adorno-Zeilen ?berschrieben sind, und ich sage, das ist gar nicht wahr, das ich mich immer nur aufrege und dann nichts dagegen mache, ich wollte doch nur hier in Ruhe Kaffeetrinken, nichts weiter und er sagt, ja eben, nichts weiter, und wegen Leuten wie mir bliebe immer alles gleich.
Er hingegen habe heute schon erkannt, dass das Bierflaschenpfandsystem in Wahrheit nur ein Trick sei, um die Massen ruhig zu halten, denn aus ?kologischen Gr?nden sei das ganze Pfandklimbim gar nicht vertretbar, die schmei?en die zur?ckgegebenen Pfandflaschen auch nur wieder ins Buntglas, da mache ihm keiner was vor, das sei schon aus rein logistischen Gr?nden komplett unrentabel, die Pfandflaschen alle zu waschen, und wiederaufzuf?llen und das alles.
Hastema ne Kippe, danke.
Und jetzt sei es aber so: In Wahrheit ist das Pfandsystem nur dazu da, dass die Leute einem b?rgerlichen Lebensentwurf folgen, und genauso leben, wie es dem System passe, das hie?e, sich eine Partner suchen und dann heiraten, Kinder kriegen und ein H?uschen bauen und so.
Und das funktioniere dann so: wenn man nach einer Fete die ganzen Pfandflaschen zur?ckgeben m?sse, weil die Milch alle sei und man vom Flaschenpfand der Flaschen von gestern einen Liter kaufen gehen m?sse, und man sich in der Supermarktglast?r in der v?llig versifften Trainingsjacke, unrasiert, mit Socken unter den Badeschlapfen sehe, und denke, wer so zerst?rt aussehe, k?nne sich an so einem Tag selbst nicht m?gen, und dann am K?hlregal den alten Hausfrauentrick (die mit dem l?ngsten Ablaufdatum liegen immer ganz hinten unten) anwende und ewig rumsuche f?r einen Tag l?nger haltende Milch, dann wisse man, dass man es doch tue, auch wenn sie es nicht tue, und-
Aber, er sei jetzt abgeschwiffen, also, wenn einem in der Fr?h also noch ein bisschen schwindelig sei, und einem schlecht w?rde vom Biergeruch der halbleeren Bierflaschen, und irgendwelche Schweine aschen da ja praktisch immer rein, so viele Aschenbecher k?nne man gar nicht aufstellen, dass nicht doch irgendjemand in die Flaschen reinasche, und man dann jedenfalls die an diesen Tagen nochmal schwereren Flaschen zum Supermarkt runtertragen m?sse, und dann vor dem R?ckgabedings stehe, und sich richtig beobachtet f?hle, wenn man die 60 leeren Flaschen langsam einzeln reinstellen m?sse, und dann immer die H?lfte wieder zur?ckkommt, weil die Etiketten abstehen, weil auf der Party alle nerv?s drauf rumgezupft haben, bevor sie betrunken waren, und einem dann das zweite Plastiksackerl aufrei?e und alle Flaschen am Boden mit Mordsget?se rumkullern und alle Leute im Supermarkt herschauen, und man glaube, man m?sse sich jeden Moment ?bergeben, weil gerade alles so schrecklich ist, dann w?nsche man sich, es w?re jetzt nur irgendein Mensch da, der einem sagt, dass alles schon nicht so schlimm sei, und der einem helfe, die Flaschen aufzuklauben, und mit dem man sich dann unterhalten k?nne, w?hrend man die Flaschen in das R?ckgabedings stelle, und das k?nne in dem Moment wirklich jeder, also wirklich jeder sein, und man n?hme sich in diesem Moment vor, in Zukunft nicht mehr so kritisch zu sein, wer sei schon morgens sch?n, und die n?chstbeste oder den n?chstbesten einfach zu nehmen und zu heiraten, weil man glaube, es sei zu zweien leichter zu ertragen, wenn man einen Pfandbon ?ber 15? 60 Cent einl?sen m?sse.
Und nur dazu haben sie das Bierflaschenpfandsystem eingef?hrt, damit jeder Mensch irgendwann in seinem Leben in der gr??ten Verzweiflung im Supermarkt vor dem R?ckgabedings sich w?nsche, einen anderen Menschen zu haben.
Und nur weil alle Menschen diese L?ge glauben, und sich einfach irgendjemanden suchen, Hauptsache sie haben ?berhaupt wen, und sich dann eine ordentliche Arbeit suchen und immer brav einkaufen gehen und Kinder in die Welt setzen und alles, und eben so leben, wie es das System f?r sie vorgesehen habe, also kurz: nur wegen des Pfandsystems k?nne das System so zur?ckficken.
Und er habe sogar noch einen Beweis daf?r, schon die Sprache sei so eingerichtet, dass man immer glaube, es m?ssten sich immer zwei verschiedene zusammentun. Es hie?e zum Beispiel Flipflop und Pingpong, und nicht Flipflip und Pingping und wenn man nur oft genug Flipflop sage, und das sage man bis Mitte zwanzig garantiert mindestens hunderttausendmal, sei man schon gen?gend gehirngewaschen um ihnen zu glauben, dass man immer zu zweit sein m?sse, damit man nach einer Fete nicht alle Pfandflaschen allein zur?ckgeben m?sse, und nur deshalb, nur deshalb haben sie das Pfandflaschensystem eingerichtet und deswegen lehne er es ab und trinke nur mehr Dosenbier und so w?rde ihn das System nie, nie, nie nicht kriegen.
Und ich schaue ihn lange an und ich mache meine Zigarette aus, und ich sage: Du bist Punk, Mann. (Lass dir die Haare schneiden.)

Nat?rlich nur f?r Hier ist Jetzt.
1.9.04 10:43


1537

3 M?gliche Romananf?nge, Teil 1

" \'Wenn ich jetzt einen Roman schreiben w?rde, h?tte ich nat?rlich gro?e Lust, eine Figur nach einer wirklichen Person zu nennen, das w?re im Moment nat?rlich T., was zwar lustig w?re einerseits, f?r mein biographisches Ich, da k?nnten meine Enkel dann dem Feuilleton-Redakteur, der sie anl??lich der endlich erschienenen Gesamtausgabe nochmal zu ihrem Gro?vater interviewt, verschmitzt zul?cheln und erkl?ren, die Figur T. ist nach der benannt, die jetzt eben doch nicht ihre Go?mutter geworden ist, leider, leider, sie kennen sie aber vielleicht, die macht jetzt was mit Filmen oder Medien oder so, andererseits w?re das nat?rlich auch bl?d, f?r das Autor-Ich, weil man dann immer die Person mit der Figur verwechseln w?rde, doch letztlich geht es ja genau darum, eben dieses Fact/Fiction-Ding, das Fiktionale im Authentischen, und umgekehrt.\' "

"Wie K. meinte, als ich sagte, sie sollen das Picknick dann halt ohne mich machen, das w?re doch nicht das selbe ohne mich, ich zuerst nicht verstand, dass sie sich offensichtlich etwas aus meiner Anwesenheit gemacht h?tte, weil ich immer dachte, ich bin doch nicht f?r Menschen da, ich will doch nur meine B?cher, meine Welt der Zeichen."

"Wie ich zu S. sagte, als wir ratzevoll ?ber die Wiese runter zum See gingen, Pop sei letzlich auch nur Text und er statt dessen Gott verstand, und wir sicher noch 10 Minuten, also wirklich ohne ?bertreibung ganze 10 Minuten dar?ber diskutierten, dass Pop oder eben Gott nur Text sei, ohne zu merken, dass der andere etwas anderes meinte."

Ganz wichtig w?re jedenfalls ein ganz lautes \'Ich\' ganz zu Beginn. Schaut n?mlich gro? besser aus. Und anders als Pr?sens geht schon gar nicht, hat schon Kristof Schreuf gesagt.

M?glicherweise finde ja nur ICH sowas lustig.

F?r Hier ist Jetzt
22.8.04 15:37





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