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"Well that Musikjournalist's a liar, he said it'd be a bad record, but it's clear as far as i can see."
Völlig ungemessene Berichterstattung in den doch sonst besten Musikzeitschriften der Welt:
Spex statt 20-seitigem Spezial und Coverstory (der Funzelverweis am Cover gilt nicht) nur winzige 3 Seiten. Aber gut, man ist nicht knickrig, oft sind auch drei Seiten ganz interessant. Nur: Nic Koskowskis idiotische dummblöd Nörgeleien natürlich völlig inakzeptabel. Schon allein einen nicht Erleuchteten über unseren Holden-Caulfield-Wiedergänger schreiben zu lassen, kommt natürlich nichts als kompletter Schwachsinn, Informationsgehalt null, nur Wut und Galle. Wären nicht Mareike Foeckings (sicher Fan!) Bilder, man müßte die Seiten rausreißen, draufspucken und verbrennen. Spex-Abo kündigen muss nun jedenfalls überlegt werden.
Nicht viel besser Gap: magere Doppelseite, mit recht entzückendem, wenn auch nicht neuem Foto, immerhin, und immerhin aus der richtigen=Fanperspektive geschrieben. Trotzdem zu wenig ausufernde Lobeshymne (kein Dylanvergleich, keine tranzendentale Überhöhung etc.), blödes Münchendissing am Anfang. Was man allerdings zu Gute halten muss, Rainer Krispel kann natürlich nichts dafür, dass das Interview ausgefallen ist, und so muss er seine Seite eben mit wenig neuer Info füllen, immerhin recht gut gelungerer Stimmungsbericht vom Münchenkonzert, und nostalgischer Rückblick auf Salzburg damals. Für den Fan natürlich trotzdem uninteressant, und zu wenig euphorisch.
Einzig Gutes, das sich bei dem ganzen Ärger abzeichnet: Es scheinen sich endlich im Glaubenskrieg Digital Ash vs. Wide Awake die Fronten zu verhärten. Das könnte immerhin spaßig werden, da endlose und nirgendswo hinführende Nerddiskussionen anzuzuzetteln.
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